Du oder deine Angst – wer gewinnt?

Ein Vortrag vor einem großen Publikum, ein Erdbeben, dein Chef, Zugfahrten, die Rückgabe der Mathearbeit … eine Spinne! – Die Angst hat viele Gesichter.

Die aktuellen Ereignisse in der Welt geben viel Stoff zum Nachdenken. Viele von uns haben Angst. Angst auch in einen Terroranschlag oder eine Naturkatastrophe zu geraten. Angst den Job zu verlieren. Angst verlassen zu werden. Angst nicht gut genug zu sein. Ein Großteil dieser Ängste entsteht vor allem durch den Einfluss unseres Umfelds. Medien berichten tagtäglich von neuen Katastrophen.

Immer wieder schlechte Nachrichten

Darüber wird geredet. Gutes passiert anscheinend nur noch selten. Auf jeden Fall scheinen gute Nachrichten nicht so interessant zu sein. Ich bin derweil soweit, dass ich kaum noch Nachrichten schaue. Das Wichtigste bekommt man ja so oder so mit.

Wer ist der Angstmacher?

Dein Umfeld allein trägt nicht dazu bei, dass Angst entsteht. Ein großer Teil davon wächst und gedeiht in uns. Durch unsere Fantasie.
Tatsächlich sind wir Menschen von Natur aus eher in der Lage mit akuten Ängsten umzugehen. Wenn wir eine Gefahr sehen – sei es ein Löwe, der uns unmittelbar ansieht (und zwar ohne Gitterstäbe dazwischen) – dann können wir damit besser umgehen, als mit einem unheimlichen Geräusch im Wald, welches wir nicht identifizieren können. Dann macht sich die Ungewissheit breit und wir werden unsicher. Die Angst füttert unsere Fantasie. Und umgekehrt.

Wie kannst du deiner Angst einen Strich durch die Rechnung ziehen?

  1. Das Leben ist unsicher! Warum sich also sorgen?
    So ist es! Das Leben ist unberechenbar. Du kannst krank werden, morgen einen Autounfall haben, deinen Job verlieren, du kannst ganz unerwartet verlassen werden, …
    Warum also sich unnötig Gedanken machen über das berühmte „Was wäre, wenn…?“
  1. Analysieren
    Wenn eine Angst zum Problem wird, solltest du das ganze mal nüchtern betrachten. Schreib‘ dein Thema auf. Dann wirst du sehen, inwieweit deine Fantasie die Zügel in der Hand hat.
    Wenn du ein Problem entdeckst, frage dich, ob du etwas dagegen tun kannst. Und selbst, wenn du meinst, du kannst nichts tun, warum machst du dir dann so einen Kopf?
  1. Du bist ein Gewohnheitstier!
    Wenn es bei deiner Angst mehr um alltägliche Dinge, wie Präsentationen halten, neue Menschen kennenlernen, neue Dinge ausprobieren oder Spinnen aus dem Raum tragen geht, dann: Einfach machen! Und bitte immer wieder. Du musst immer wieder aus deiner Komfortzone raus und dich deinen Ängsten stellen. So gewöhnst du dich daran und fühlst dich nach und nach immer besser dabei.
  2. Du entscheidest!
    Du hast die Macht zu entscheiden. Entscheide, was du hören willst, welche Nachrichten für dich wichtig sind, welches Gefühl du in dir zulässt und inwieweit du dich durch eine imaginäre Gefahr verrückt machen willst.

 

Hier ist noch ein spannender TED-Talk zu dem Thema:
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