Keep calm & Hakuna Matata

Es überrascht mich immer wieder, wie sehr ich am Leben ziehen und reißen kann. Dann geht mir irgendetwas nicht schnell genug. Und dann kommt die Kreuzung und ich stehe da, wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Auf der Stelle und rühre mich nicht. Und das ärgert mich!

Woher soll ich wissen, ob der Weg, den ich wähle der richtige ist?

Kennst du diese Orientierungslosigkeit? Das hatte ich in letzter Zeit öfters..
Jetzt habe ich wieder von jemanden zu hören bekommen, dass ich einfach meinen Weg gehen soll. Das weiß ich ja.. leider! Es hört sich immer so einfach an, so alla „Hakuna Matata“ usw.

Dabei mag ich diese Lebensart besonders gern. Sich einfach mal treiben lassen. Schauen, wo das Leben hinführt und mir keine großen Gedanken machen über das, was kommt. Mein Spezialgebiet. Eigentlich.

Bin ich zu alt für den „Hakuna Matata“ – Lifestyle?

Auf der anderen Seite, suche ich aber. Nach was genau? Dem Sinn des Lebens? Nach dem, was ich der Welt zurückgeben kann? Nach der passenden Art mein Leben zu leben? Irgendwie von allem ein bisschen, würde ich sagen.

Dam Dam Damdam Dam Dam Damdam…

In meinem Bekanntenkreis fangen gerade alle an zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen. Das ist schön für sie. Wenn man damit glücklich ist, wieso nicht. Und doch gibt es mir zu denken. Ist das in unserer Gesellschaft ein Muss? Sollte jeder versuchen so viel es geht bis zur 30 geschafft zu haben? Ring am Finger, Haus, Kind, Hund? Was kommt danach?
Mit 20 hatte ich eine ähnliche Vorstellung. Ich dachte mir, dass ich bis 30 das Heiratsthema geklärt hätte. Hier im Jetzt ist das aber gerade kein Thema für mich. Ich fühle mich so überhaupt nicht bereit dazu. Irgendwie scheine ich nicht so recht in das System zu passen. Und doch spüre ich diesen Druck.

Wie komme ich da raus?

Eine Sache, die ich jetzt unbedingt in Angriff nehmen will, ist eine Bucket-List zu schreiben. Denn nur wer weiß, wo er hin will, wird dort am Ende auch landen. Also mache ich mir eine Liste mit Lebenszielen. Das kann alles Mögliche sein. Und ein ganz großer Tipp hierfür ist das TRÄUMEN. Und zwar ganz ganz groß. Denn auch wenn manche Träume auf den ersten Blick unrealistisch wirken, kann man nur an solchen Vorstellungen wachen und sich persönlich weiterentwickeln. Die Bucket-List stellt eine Art Wegweiser dar und kann eine gute Hilfe sein, die mich auf meinem Weg begleiten wird.

Der Sinn deines Lebens kommt nicht per Post

Und dennoch ist eines sicher: Du bekommst keinen Brief, keine Mail oder einer anderen Nachricht, in der steht: „Liebe Vanessa, dein Sinn des Lebens ist …“
Niemand wird dir sagen, wie du dein Leben zu leben hast.
Du bist der Boss!

Mein Kompass ist das Glück.

Genau dafür lebst du! Das ist dein wahrer Lebenssinn. Also, was macht mich glücklich? Was begeistert mich? Wann vergesse ich alles um mich herum? Genau das ist die Basis für meinen Lebensweg. Der Sinn des Lebens ist etwas, was sich immer wieder ändert. Für manche ist der Sinn des Lebens momentan das „Mutter sein“. Oder ein Buch zu schreiben, oder die Welt zu bereisen oder ehrenamtlich in einem Tierheim zu arbeiten. Oder alles zusammen. Das ist etwas ganz Individuelles.
Wir können unseren Lebenssinn selbst gestalten. Wir sind diejenigen, die aktiv werden müssen und uns das, was uns zum leuchten bringt in unser Leben holen. Den einen Lebenssinn gibt es nicht. Der Sinn des Lebens besteht aus vielen verschiedenen Facetten. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Also nochmal zurück zu Hakuna Matata. Denn das war doch der richtige Ansatz, oder? ?

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