Komm‘ tanz mit dir!

Unser Körper ist der Schlüssel zu der Welt. Alles was wir durch unsere Sinne wahrnehmen, was uns beeinflusst, nehmen wir mit unserem Körper war. Getanzt wurde schon seit Anbeginn der Menschheit. Wenn wir aufgeregt sind, geht unser Puls nach oben, die Atmung wird schneller. Wenn wir uns fürchten zittern wir. Je lebendiger wir uns fühlen, umso stärker sind unsere Empfindungen auf das Leben.

Seelendusche gefällig?!

Daher ist es wichtig, dass wir uns Zeit nehmen für uns. Es geht um die tägliche Psychohygiene, die leider bei vielen von uns noch nicht als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Zähne putzen und Haare waschen gehören schon zum täglich Brot unserer Gesellschaft. Wie sieht es aber mit unserer „inneren“ Sauberkeit aus? Genauso wie wir mit regelmäßigen Duscheinheiten und anderen Behandlungen für unser Wohlbefinden sorgen, sollten wir durch regelmäßige Entspannungseinheiten die Erhaltung bzw. Förderung unserer seelischen Gesundheit unterstützen. Das geht sowohl mit körperlichen Übungen (Yoga, Qi Gong, Tanzen) als auch mit mentalen Übungen (Meditation, Autogenes Training).

Geh’ auf die Reise

In meiner Ausbildung zur Musiktherapeutin geht es auch um „Musik und Bewegung“ und so kam es dazu, dass ich mich auf eine Tanzreise begeben habe.

Bei einer Tanzreise werden viele unterschiedliche Musikstücke gespielt. Es ist alles möglich. Von Klangschalenmusik bis zum rockigen Bon Jovi ist alles erlaubt. Wichtig ist, dass die Reise mindestens 50 Minuten dauert. Erst mit der Zeit schaltet sich der Kopf aus und du folgst einfach nur noch deinen Impulsen und deinem Körpergefühl.

Gute Reise!

Es ging los und ich habe zu Beginn nicht geglaubt, dass ich diese lange Tanzphase ohne konkrete Anweisungen durchhalten könnte. Als es losging, hatte ich noch genau im Kopf, was ich alles so für Moves machen könnte. Irgendwann kam aber dann der Punkt, an dem ich ganz allein war. Die anderen Tänzer um mich herum waren mir egal. Ich tanzte. Das war die Hauptsache. Ich habe alles ausgelebt. Ausgetanzt. Ich war in meiner eignen Welt. Da fühlte ich mich sicher. Stark. Gewollt. Glücklich. Ich fing an zu lachen. Während ich tanzte. Immer wieder. Ich habe es total genossen.

 

Das war mein persönlicher Lieblingsmoment und ein Geschenk an mich selbst. Und meine Bewegungen kamen ganz von alleine. Ich war beeindruckt. Beeindruckt vom Ausdruck. Tanzen verbindet mich mit meinem Körper. Es löst Blockarden und tut einfach nur gut.

 

Wann hast du das letzte Mal getanzt? Nur für dich? Mit jemanden? Draußen in der Natur?

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