The Greatest Showman – Selbstausdruck heißt „leben“!

Quelle: imdb.com

Gestern Abend war ich mit meinem Freund im Kino. Ich wollte unbedingt den neuen Film mit Hugh Jackman „The Greatest Showman“ sehen. Wir waren echt spät dran und hatten sogar kurz darüber nachgedacht nicht mehr rein zu gehen, weil die Vorstellung schon vor 20 Minuten begonnen hatte. Gut, dass es Werbung gibt. Dieser Film war genau richtig für mich und in dieser Zeit im neuen Jahr. 2018 steht der Selbstausdruck bei mir ganz oben!

Kurz zum Inhalt: Der Musical-Film erzählt die Geschichte von P.T. Barnum (Hugh Jackman), dem Erfinder und Wegbereiter des Zirkus. Er wuchs als armer Schneiderjunge auf, verlor dann seinen Job und entwickelte eine neuartige Show mit Akrobaten, Tänzern und kuriosen Persönlichkeiten, wie einer Frau mit Bart oder einem sehr kleinen oder sehr großen Mann. Daraus entstand eine ganz neue Art von Showgeschäft. Doch der Erfolg kam nicht sofort und es gab auch sehr viele Menschen, die ihm Probleme bereiteten.

My dream, my way

Wahnsinn! Ein Mensch (besser gesagt: ein Mann) hat eine Idee und setzt sie um. Und es gab so viele Hindernisse, so viel Gegenwind aus jedem Winkel der Welt. Trotzdem hat er nicht aufgegeben. Als jedoch am Ende alles verloren schien, hatte er Glück, dass er das richtige Umfeld um sich hatte. Dass es Menschen gab, die an der glaubten, was er machte. Sie halfen ihm und am Ende ist dann natürlich alles gut gelaufen.

Auffällig ist, dass seine Frau alles mitgemacht hat. Nie hat er sie nach ihren Träumen gefragt. Immer ging es um seine Karriere. Klar müssen wir bedenken, dass die Geschichte um 1840 spielt und die Frau damals mehr für ein Leben als Hausfrau und Mutter vorgesehen war. Trotzdem hat mir das zu denken gegeben. Bis heute gibt es immer noch solche Vorstellungen. Das Weibliche bleibt dem Männlichen unterlegen. So sieht es jedenfalls in der Arbeitswelt aus. Es gibt zwar schon einige Frauen, die ordentlich Karriere machen bzw. gemacht haben, aber haben die es wirklich auf ihre weibliche Art getan? Ich höre von Frauen, die sich extra anders kleiden auf der Arbeit, die ihre Art zu sprechen ändern, damit sie unter ihren männlichen Kollegen nicht rausfallen, die, die immer die Starke spielen, die Managerin, die Organisatorin. Was genau ist das für eine Rolle? Es macht mich traurig und wütend zugleich, dass viele von uns so leben müssen.

Die Frau mit Bart und die anderen Showacts hatten sich, bevor sie von Barnum angeheuert worden sind, versteckt. Sie lebten abgeschottet und einsam und trauten sich nicht in die Öffentlichkeit. Weil sie „nicht der Norm entsprachen“.

Normal sein? – Wie langweilig!

Wer sagt denn, was normal ist und was nicht? Ab wann gehörst du nicht mehr dazu? Ab wann bist du die Außenseiterin? Wieso ist die männliche Art zu arbeiten „normaler“ als die weibliche? Anstatt diese Menschen als etwas Andersartiges oder wie die Gesellschaft in dem Film sagt als „Freaks“ zu bezeichnen, könntest du auch „EINZIGARTIG“ sagen. Besonders. Einmalig.
Und das gilt nicht nur für dein Aussehen oder deine Stimme. Es gilt auch für all‘ deine Ideen und Träume. Wir alle haben das Recht so zu sein, wie wir sind. Jeder von uns verdient die Liebe.

 

Selbstausdruck heißt leben

Mein Appell an dich:

„Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon“

Entschuldige dich niemals für die Art wie du bist. Du bist einzigartig. Dich und deine Art aufs Leben zu blicken gibt es nur einmal. Zeig‘ dich so wie du bist und lass‘ dich nicht von den Menschen runterziehen, die keine Ahnung haben. Das sind nämlich diejenigen, die nicht negativ auffallen wollen. Die, die immer alles so machen, „wie es sich gehört“. Hör‘ auf deine innere Stimme. Lebe dein Lieblings-Ich!

Hier ist der Fight-Song der wunderschönen und einzigartigen Menschen aus dem Film, der mich am meisten inspiriert hat. Er gibt mir die Energie, die ich brauche, um mit meinen ganzen Ideen und Träumen einen Schritt nach vorne zu gehen. Ich werde bald davon berichten.

 

 

Chorus:
When the sharpest words wanna cut me down
I’m gonna send a flood, gonna drown them out
I am brave, I am bruised
I am who I’m meant to be, this is me
Look out ‚cause here I come
And I’m marching on to the beat I drum
I’m not scared to be seen
I make no apologies, this is me

 

 

Bildquelle: http://www.imdb.com/title/tt1485796/mediaviewer/rm747330816

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