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Vielleicht kennst du das auch noch aus deiner Kindheit, wenn dir die Knie geschmerzt haben. Und trotzdem bist du gewachsen. Du hast es überlebt.
Wachstumsschmerz ist jedoch nicht nur ein Phänomen aus Kindertagen. Wachstumsschmerz kann uns ein Leben lang begleiten.

Die kleine Raupe

Ein gutes Bild, um dir das Ganze etwas zu veranschaulichen, ist die Raupe. Irgendwann wird es an der Zeit sich zu verpuppen. Sie ist dann eine ganze Weile in der Dunkelheit. In ihrem Kokon. Vielleicht glaubt sie auch, dass das jetzt das Leben war und dass nun alles vorbei wäre. Außerdem ist es auch sehr gemütlich und kuschelig da drin. Niemand stört sie. Sie muss keine Angst haben gefressen zu werden. Also alles tutti.

Zeit um Auszubrechen

Aber irgendwann wird es ihr dann doch ein wenig eng. Der Kokon scheint kleiner geworden zu sein oder ist sie etwas gewachsen? Bald hält sie es dann nicht mehr aus. Sie muss ausbrechen. Raus aus der Dunkelheit. Aus der Enge.
Der Kokon bricht auf und ein wunderschöner Schmetterling erblickt das Licht. Und als wüsste er, wie es geht, breitet er seine Flügel aus und fliegt in Richtung Sonne.

Transformation ist ganz natürlich

Das ist eine wundervolle Art Transformation zu beschreiben. Jeder von uns kennt diesen Ablauf. Eigentlich ein natürlicher Prozess. Und doch ist es oft ist es sooo schwer für uns. Wir versuchen es mit unserer ganzen Kraft aufzuhalten. Wir wollen nicht sehen, dass wir aus einer Sache herausgewachsen sind. Wir geben uns lieber Selbst die Schuld und sagen, dass wir etwas nicht gut genug können oder einer Sache noch nicht gewachsen sind. Oder das Gegenteil: Wir suchen die Schuld im Außen. Wir können nichts dafür. Es war schon immer so und wird auch immer so weitergehen. NOT!

Vertrauen ist das A und O

Die Raupe vertraut. Sie weiß nicht, was kommt. Sie geht in die Dunkelheit. Stellt sich ihren Schatten und wächst. Sie nutzt die Stille um sich herum und reflektiert. Schaut auf sich und ihre Bedürfnisse. Wie soll es weitergehen? Will ich so weitermachen? Ist es das, was mich erfüllt?

Am Ende stellt sie sich der neuen Herausforderung. Bricht aus ihrer Komfortzone aus. Streckt die Fühler aus nach dem Licht. Nach dem, was sie erfüllt. Und fliegt. Sie (ver-)traut sich.

Wachstumsschmerz ist wertvoll

Natürlich gehen wir auch durch schmerzhafte Situationen. Aber genau das brauchen wir auch, um zu wachsen. Sonst treten wir auf der Stelle, fühlen uns leer. Wir trauen uns nicht weiter. Ist doch so gemütlich in der Routine. Im Alltag.

Du entscheidest!

Aber eins frage ich dich jetzt: Was ist am Ende schmerzvoller? Ein Leben in der gemütlichen Komfortzone zu verbringen, wo keine Veränderung in Sicht ist? Oder ein sinnerfülltes, glückliches Leben zu führen und durch den dagegen eher kurzen Sprit des Wachstumsschmerzes zu gehen?

Du entscheidest.

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